Marlene Lufen gehört zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Morgenfernsehens. Geboren wurde sie am 18. Dezember 1970 in West-Berlin als Marlene Franz. Seit 1997 moderiert sie mit Unterbrechung das Sat.1-Frühstücksfernsehen, das werktags von 5:30 bis 10:00 Uhr aus Berlin läuft. Seit 2018 führt sie zudem mit Jochen Schropp durch „Promi Big Brother“. Dieser Artikel zeigt 7 Fakten über Studium, Karriere, Familie und den Alltag einer Moderatorin, deren Arbeitstag mitten in der Nacht beginnt.
Steckbrief: Marlene Lufen auf einen Blick
| Geburtsname | Marlene Franz |
| Geboren | 18. Dezember 1970 in West-Berlin |
| Beruf | Moderatorin und Journalistin |
| Studium | Publizistik und Spanisch an der FU Berlin |
| Bekannteste Sendung | Sat.1-Frühstücksfernsehen, seit 1997 (mit Pause) |
| Weitere Formate | Promi Big Brother, Dancing on Ice, Das große Promibacken |
| Ehemann | Claus Lufen (Nachname Lufen stammt von ihm) |
Mehr Daten und die komplette Sendungsliste führt Wikipedia. Ihr Lebensstil wird oft mit dem Frühstücksfernsehen gleichgesetzt. Doch ihr Weg dorthin führte über Spanien, San Francisco und die Olympischen Spiele. Die folgenden Fakten zeigen ihn der Reihe nach.
Fakt 1: Berlin, Madrid und ein klarer Studienplan
Marlene Lufen wuchs in Berlin auf und machte ihr Abitur in Berlin-Siemensstadt. Nach der Schule ging sie als Au-pair nach Madrid. Die Zeit in Spanien prägte ihre Studienwahl. An der Freien Universität Berlin studierte sie Publizistik und Spanisch. Publizistik ist die Wissenschaft von Medien und öffentlicher Kommunikation. Die Kombination war klug gewählt: Medienwissen für den Beruf, Spanisch als zweite Sprache für eine internationale Karriere. Noch im Studium sammelte sie Auslandserfahrung in den USA. 1995 absolvierte sie ein sechsmonatiges Praktikum beim Sender ABC in San Francisco. Damit hatte sie vor ihrem ersten festen Job schon auf drei Kontinenten Medienluft geschnuppert: Berlin, Madrid und Kalifornien. Diese breite Ausbildung erklärt, warum sie später sowohl Nachrichten als auch Unterhaltung moderieren konnte.
Fakt 2: Über „Akte“ und Olympia ins Fernsehen
Nach dem Studium und dem Praktikum in San Francisco fing Marlene Lufen bei Sat.1 an. Sie arbeitete für das Magazin „Akte“. 1996 kam ein Karrieresprung der besonderen Art. Sie gewann einen Nachwuchsreporter-Wettbewerb der ARD. Der Preis war ein Einsatz, von dem junge Journalistinnen träumen: Sie berichtete von den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta. Sport-Großereignisse sind für Anfänger eine harte Schule. Alles läuft live, Fehler sind sofort sichtbar, und die Bilder gehen um die Welt. Lufen bestand diese Prüfung. Nur ein Jahr später, 1997, wurde sie Moderatorin des Sat.1-Frühstücksfernsehens. Mit 26 Jahren führte sie damit durch eine der sichtbarsten Sendungen des Senders. Der frühe Morgen wurde zu ihrer beruflichen Heimat – auch wenn dazwischen noch ein längerer Umweg über Köln liegen sollte.
Fakt 3: Das Frühstücksfernsehen und die Pause für die Familie
Von 1997 bis 2000 moderierte Marlene Lufen das Sat.1-Frühstücksfernsehen. Im Jahr 2000 legte sie eine Babypause ein. Das war damals in der Fernsehbranche noch kein selbstverständlicher Schritt, schon gar nicht auf einem so sichtbaren Sendeplatz. Nach der Pause wechselte sie zum WDR nach Köln. Von 2001 bis 2007 arbeitete sie dort, unter anderem für das Format „WDRpunkt Köln“. Köln statt Berlin, Regionalsender statt Privatsender: Der Wechsel zeigt, dass sie ihren Beruf nie an einen einzigen Sender kettete. 2006/2007 kehrte sie schließlich zum Sat.1-Frühstücksfernsehen zurück. Dort ist sie bis heute eine der prägenden Moderatorinnen. Die Sendung läuft werktags von 5:30 bis 10:00 Uhr und wird in Berlin produziert. Wer dort moderiert, für den beginnt die Arbeit mitten in der Nacht, lange vor Sendestart: Redaktion, Vorbereitung und Maske liegen in den frühen Morgenstunden. Dieser Rhythmus bestimmt ihren ganzen Alltag bis heute.
Fakt 4: Promi Big Brother und die große Abendbühne
Lange war Marlene Lufen fast nur als Morgenmoderatorin bekannt. Das änderte sich 2018. Seitdem moderiert sie gemeinsam mit Jochen Schropp „Promi Big Brother“ auf Sat.1 und Joyn. Die Live-Shows am Abend sind das Gegenteil ihres Morgenformats: großes Publikum, Prominente, Emotionen und Entscheidungen vor laufenden Kameras. Zu den Gewinnerinnen, die sie auf dieser Bühne begleitete, gehört Leyla Heiter, die Siegerin des Jahres 2024. Einen Überblick über Bewohner und Sendezeiten gibt der Tagzen-Guide zu Promi Big Brother. Lufen meisterte auch Formate, in denen sie selbst Kandidatin war. Beim „Großen Promibacken“ trat sie 2016 als Teilnehmerin an. In „The Masked Dancer“ tanzte sie 2022 als Figur „Zottel“ und erreichte den zweiten Platz. Erst bei der Enthüllung erfuhren Zuschauer und Rateteam, wer im Kostüm steckte. 2019 war sie zudem Co-Moderatorin von „Dancing on Ice“. Dazu kommen Sendungen wie „Gräfin gesucht“, „Überraschung – Heute heiraten wir!“ und „The Royals – Die Highlights“. Auch Kandidatinnen wie Nadja Benaissa gehören zu den Prominenten, deren TV-Wege sich mit diesen Formaten kreuzen.
Fakt 5: Eine Dokumentation mit ernstem Thema
Neben der Unterhaltung steht in ihrer Laufbahn ein ernstes Projekt. 2016 entstand die Dokumentation „Vergewaltigt – warum so viele Frauen schweigen“. Lufen beschäftigte sich darin mit einem Thema, über das viele Betroffene nicht sprechen. Der Film zeigt eine andere Seite der Moderatorin: die Journalistin, die zuhört und nachfragt, statt nur zu unterhalten. Für ihren Lebensstil ist dieser Punkt wichtig. Er zeigt, dass sie ihre Bekanntheit auch für unbequeme Themen nutzt. Solche Projekte passen nicht ins Bild der reinen Frühstücks-Laune. Sie gehören aber fest zu ihrem Berufsverständnis, das im Studium der Publizistik begann und bei „Akte“ und der ARD seine ersten Formen annahm.
Fakt 6: Der Name Lufen und eine respektvolle private Anmerkung
Ihr bekannter Nachname stammt von ihrem Ehemann Claus Lufen. Geboren wurde sie als Marlene Franz. Claus Lufen arbeitet selbst im Sportjournalismus, das Paar hielt sein Privatleben über viele Jahre weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Im Oktober 2026 berichteten Sat.1 und Joyn, dass Marlene Lufen offen über ihre Trennung nach 22 Jahren Ehe gesprochen habe. Mehr gehört an dieser Stelle nicht her: keine Spekulation, keine erfundenen Zitate, sondern nur die eine, ihr selbst zugeschriebene und von ihrem Sender berichtete Tatsache. Wer ihren Lebensstil beschreibt, sollte diese Zurückhaltung achten. Sie hat ihre Familie nie zum Teil ihrer Show gemacht. Auch ihre Kinder treten öffentlich kaum in Erscheinung. Diese klare Grenze zwischen Studio und Zuhause ist selbst ein Teil ihres Lebensstils – und einer, den sie seit fast 30 Jahren im Fernsehen konsequent hält.
Fakt 7: Ein Alltag gegen den normalen Rhythmus
Der sichtbarste Teil ihres Lebensstils ist der Tagesablauf, den ihr Beruf erzwingt. Eine Sendung, die um 5:30 Uhr beginnt, verlegt den ganzen Tag nach vorne. Vorbereitung, Anfahrt und Redaktion liegen in der Nacht. Während andere frühstücken, ist ihre Hauptsendung schon gelaufen. Während andere zu Mittag essen, ist für sie fast Feierabend. Dieser umgekehrte Rhythmus verlangt Disziplin beim Schlafen und Planen. Er erklärt auch, warum sie in Interviews oft von Struktur spricht, ohne dass man ihr einen genauen privaten Tagesplan andichten müsste. Konkrete private Routinen, Uhrzeiten oder Rituale sind nicht belegt und werden hier nicht erfunden. Belegt ist nur der Rahmen: Live-Fernsehen am frühen Morgen, produziert in Berlin, seit 1997 mit einer Familienpause und einer Kölner Zwischenstation. Dazu kommen Abendshows wie „Promi Big Brother“, die den Rhythmus in Staffelzeiten noch einmal komplett drehen. Wer beides über Jahre durchhält, braucht einen Alltag, der auf den Beruf zugeschnitten ist. Genau das ist der Kern ihres Lebensstils: Beständigkeit im Beruf, klare Grenzen im Privaten und die Bereitschaft, mitten in der Nacht aufzustehen, wenn Deutschland aufwacht.
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Häufige Fragen zu Marlene Lufen
Wie alt ist Marlene Lufen?
Sie wurde am 18. Dezember 1970 in West-Berlin geboren. Im Jahr 2026 ist sie 55 Jahre alt. Ihr Geburtsname ist Marlene Franz.
Seit wann moderiert Marlene Lufen das Frühstücksfernsehen?
Sie moderierte das Sat.1-Frühstücksfernsehen zuerst von 1997 bis 2000. Nach einer Babypause und Jahren beim WDR kehrte sie 2006/2007 zurück und moderiert die Sendung seitdem wieder.
Welche großen Shows moderiert Marlene Lufen noch?
Seit 2018 moderiert sie mit Jochen Schropp „Promi Big Brother“. 2019 war sie Co-Moderatorin bei „Dancing on Ice“. Als Kandidatin trat sie 2016 beim „Großen Promibacken“ und 2022 bei „The Masked Dancer“ an, wo sie als „Zottel“ Zweite wurde.
Woher stammt der Nachname Lufen?
Der Name stammt von ihrem Ehemann Claus Lufen. Geboren wurde die Moderatorin als Marlene Franz. Im Oktober 2026 berichteten Sat.1 und Joyn über ihre Trennung nach 22 Jahren Ehe.
Fazit
Marlene Lufens Lebensstil ist geprägt von einem Beruf, der nachts beginnt, und von einer Karriere, die fast 30 Jahre überspannt. Abitur in Siemensstadt, Au-pair in Madrid, Studium in Berlin, Praktikum in San Francisco, Olympia-Berichte aus Atlanta und dann das Frühstücksfernsehen: Ihr Weg ist geradlinig und zugleich vielseitig. Babypause, WDR-Jahre und die Rückkehr zu Sat.1 zeigen, dass Familie und Beruf für sie zusammengehören. Mit „Promi Big Brother“ kam ab 2018 die große Abendbühne dazu. Privat bleibt sie bewusst zurückhaltend. Genau diese Mischung aus Dauerpräsenz im Fernsehen und Diskretion zu Hause macht ihren Lebensstil aus.


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